| Quick Response Codes Ein Code geht um die Welt Das mühsame Eintippen von Informationen auf dem Handy ist Vergangenheit: die Technologie der Quick Response Codes (QR-Codes) erlaubt es, mit der Handy-Kamera Informationen in Sekundenschnelle einzulesen. In Japan sind solche QR-Codes überall anzutreffen. Mehr als 50 Millionen Menschen täglich holen sich dort Informationen wie Telefonnummern, Adressen von mobilen Sites oder andere Kontaktdaten auf ihr Mobiltelefon, indem sie die quadratischen Punktraster per Tastendruck decodieren. Genau wie den bekannten Strichcode kann man den zweidimensionalen QR-Code überall aufdrucken. Im Gegensatz zum Strichcode kann man jedoch viel mehr Informationen auf der gleichen Grundfläche unterbringen. In Deutschland haben z.B. die Leser der "WELT kompakt" seit 2007 die Möglichkeit, über QR-Codes Details zu den gedruckten Artikeln aus dem Internet abzurufen. Auch das Medienmuseum im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe nutzt die 2D-Codes: diese sind unter anderem auf den Beschilderungen der Kunstwerke sowie in den Veranstaltungsheften zu finden.
|
| |||||||||||||